Knuspermüsli deluxe

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MüsliSeitdem ich mein Müsli selber mache,
bin ich praktisch süchtig geworden.
Morgens, mittags, abends – ein Schüsselchen
geht immer.
Vor allem weiss ich genau, was ich mir da
zu Gemüte führe. Welche Getreidesorten,
was für einen Zucker etc.

Bei den Getreideflocken verwende ich oft
eine Mischung aus Dinkel- und Haferflocken.
In einigen Supermärkten gibt es aber auch eine 5-Getreideflockenmischung, die auch geeignet ist, allerdings sollte der grössere Teil aus Vollkorn-Haferflocken bestehen, da diese den Sirup besser binden. Eine reine Konsistenzfrage 😉

Zutaten
500gr Vollkorn-Haferflocken, bzw. 300gr Hafer/200grDinkelflocken
100gr. Kokosflocken
150gr Pekannüsse
100gr. Mandelblättchen
200gr. getrocknete Cranberries
100ml Sonnenblumen- oder Rapsöl (geschmacksneutral)
100gr braunen Zucker
100ml flüssigen Honig
75ml Wasser
1 Prise Salz
1-2 Teelöffel Zimt, je nachdem wie zimtig man es mag

Als aller Erstes muss der Ofen auf 140Grad vorgeheizt werden. Das Blech bitte vorher raus nehmen. In einer grossen Schüssel jetzt die Getreideflocken mit den Kokosraspeln und den Mandelblättchen vermischen. Die Pekannüsse klein hacken. Ich hab es gerne etwas crunchy, daher lasse ich ein paar gröbere Nussstücke, aber es muss auch fein genug sein, damit am Ende auch überall ein paar Pekannussstückchen sind.
Die Pekannüsse in die Schüssel, zu den trockenen Zutaten, geben.

In einem kleinen Topf nun das Öl, Wasser, Zucker, Honig, Zimt und Salz auf den Herd stellen. Die Temperatur sollte dabei nicht all zu hoch sein, da die Flüssigkeit sich nur vermengen, aber nicht kochen soll. Daher immer schön dabei stehen und langsam rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Das sieht man daran, ob sich noch Zuckerkristalle zeigen, wenn man mit dem Löffel mal durchgeht.

Hat sich alles aufgelöst und noch nicht gekocht, kann der Sirup zu den trockenen Zutaten gegeben werden.
Alles gut vermengen, so dass sich der Sirup mit allem gleichmässig vermischt hat. Dazu kann man am besten mal die Hände nehmen, dann fühlt man, ob der Sirup überall gleichmässig ist.

Das Backblech entweder mit Backpapier auslegen oder mit etwas Öl einstreichen. Die Müslimasse nun auf das Blech geben und gleichmässig verteilen.
Es sollte nicht zu dick sein. Nach meiner Erfahrung reicht die oben genannte Menge für 2 Bleche!
Das Ganze kommt nun für 40min in den Ofen.Je nach der Leistung eures Ofens, das Müsli zwischendurch 1 bis 2 mal wenden.
Ich habe einen Gasofen, da kommt die meiste Hitze von unten, so dass ich die Masse schon ab und an mal neu wenden muss. Wenn es bei euch gleichmässig goldbraun wird, braucht ihr das nicht.

Hat das Müsli eine goldraune Farbe bekommen, kann es raus und auf einem grossen Stück Backpapier verteilt auskühlen.
Wenn das Müsli ausgekühlt ist, könnt ihr es in eine saubere Schüssel geben und die Cranberries unterheben. Dann ab damit in schöne Müsligläser und fertig.
Mein Tipp: das Müsli nicht immer mit Milch essen, probiert auch mal Quark oder Joguhrt aus. Auch als Topping auf Vanilleeis ist es ganz wunderbar!

Bon Appetit!

Französischer Kartoffelsalat a la Natascha

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Französischer KartoffelsalatSo, ihr habt nun eine ganz lange Zeit nichts mehr von mir gehört.
Nun bin ich aber mit einer eigenen Kreation zurück und hoffe, sie wird euch in diesem Sommer treu von Grill zu Grill begleiten.

Ich liebe Senf und habe mir deshalb eine ganz einfache Geschichte überlegt:
einen französischen Kartoffelsalat – Französisch, weil mit einem französischen Senf, ganz klar.

Für ca. 3-4 Personen als Beilage
500-600gr Babykartoffeln oder auch Drillingskartoffeln genannt
Dijon-Senf à l’Ancienne!
Creme fraiche
1/3 Salatgurke
frische Kresse
Olivenöl, extra vergine
Meersalz

Die kleinen Kartoffeln mit der Schale in Wasser kochen bis sie gar sind.
Dann einfach beiseite legen und auskühlen lassen. In einer Schüssel dann 3-4 Teelöffel des Dijon-Senf à l’Ancienne geben – die Art des Senf ist hierbei wichtig, geschmacklich sind Senfe einfach zu unterschiedlich – mit 2-3 Teelöffel Creme fraiche verrühren und einen grösseren Schuss Olivenöl dazu geben.
Die genauen Mengenverhältnisse muss man abschmecken, dem einen gefällt es etwas milder, ein anderer mag die Schärfe des Senfes lieber, da muss man seinen Ausgleich selber finden 😉
Hat man das Gefühl, zu viel Sosse gemacht zu haben, kann man einen Teil davon auch abschöpfen und als Dip zu geröstetem Brot reichen, auch absolut lecker.
Wenn die Kartoffeln ausgekühlt sind, mit der Schale vierteln und in die Schüssel mit der Sosse geben und mit Salz abschmecken.
Die Salatgurke waschen und in Würfel schneiden, ob mit oder ohne Schale sei dabei jedem selber überlassen.
Die Gurke und die Kresse zu den Kartoffeln geben, alles vermengen, abschmecken und servieren.

Protipp: wenn ihr den Salat schon am Vortag zubereitet, dann könnt ihr Gurke und Kresse erst einmal weglassen und am Tag, kurz vor dem Servieren erst hinzugeben, dann bleibt alles frischer. Auch ein Schuss Olivenöl macht die Sosse wieder geschmeidiger, wenn sie über Nacht im Kühlschrank etwas fest geworden ist.

Dazu passt super geröstetes Brot, ein frischer Weisswein und Grillfleisch oder Fisch 😉

Bon Appetit!

Heston Blumenthals Lemon Pie

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Lemon PieIch bin vor kurzem umgezogen. Natürlich wollte ich mich bei meinen Umzugshelfern bedanken und habe alle zu einem Käsefondue eingeladen. Was gibt es besseres als einen sauer-fruchtigen Dessert, nach einem deftigen Essen?

Ein gutes Rezept für Zitronen-Pie oder einer Zitronencreme zu finden, ist nicht leicht. So bin ich auf Heston Blumenthal gestossen, der ein Lemon Pie macht, wie ich ihn mag, aber die Rezepte sind alle auf englisch.
Hier kommt also nun meine Übersetzung des Rezeptes.

Zutaten
1 süsser Mürbeteig

geriebene Schale und Saft von 5 grossen Zitronen
300ml Creme fraiche
390gr weisser Zucker
9 grosse Eier + 1 Zusatzdotter

Ich habe kein gutes Händchen für Mürbeteig. Ich knete ihn meist zu lange oder zu kurz, daher bin ich so frei und verwende ein Fertigprodukt, nicht böse sein. Wer seinen Teig selber machen möchte, findet ein gutes Rezept hier.
Den Ofen auf 190 Grad vorheizen. Den Teig ausrollen und so in eine 26cm runde Form geben, dass der Teig, nach dem Andrücken in die Ränder, auch am Rand hoch anliegt.
Den Teig mit einer Gabel rundherum im Boden anstechen, so dass er nicht hoch kommt. Ein grösseres Stück Backpapier nehmen und gründlich in der Hand zerknüllen, so dass es ganz weich und flexibel wird. Dann einfach auf den Teig legen und oben auf mit trockenen Hülsenfrüchten oder Münzen beschweren. Münzen haben den Vorteil, dass sie dem Teig damit auch von oben noch viel Hitez abgeben, aber meistens hat man ja nicht so viele zur Hand.
Den Teig für ca. 20min in den Ofen geben. Danach wieder heraus und abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit alle Zutaten für die Füllung in eine Schüssel geben und mit einem Rührlöffel verrühren. Bitte keinen Schneebesen oder elektrische Hilfe benutzen.
Die Schüssel in ein Wasserbad stellen und den Inhalt unter Rühren auf 60 Grad erhitzen. Das kann man gut mit einem Kochthermometer prüfen. Die Zutaten werden sich nach und nach zu einer homogenen Flüssigkeit auflösen, daran kann man dann auch gut erkennen, wenn die Temperatur erreicht ist. Dann alles durch ein feines Sieb geben. Den Teig, ohne Backpapier und Hülsenfrüchten, wieder in den Ofen geben, damit er sich wieder etwas erwärmen kann, dann die Flüssigkeit in den Tortenboden geben. Weitere 25min backen und fertig.

Bon Appetit!

Truffes-Tarte

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Truffes-TarteIch habe versprochen
Schoko- und Truffes-Tart-
Rezepte zu posten, die jeder
nachmachen kann und die immer super lecker ankommen.

Eine Truffes-Tart oder auch Praliné-Tarte 😉

1 runden Blätterteig aus dem Supermarkt – wenn der “nur” 250gr ist, dann kann man auch 2 übereinander legen, ausrollen und als einen verwenden – wie man das persönlich mag.
500gr trockene Hülsenfrüchte
300ml Schlagsahne
2 Teelöffel Zucker
1 Prise feines Meersalz
200gr 70%-Schokolade, klein gebrochen
50gr zerlassene Butter
50ml kalte Milch

Zu allererst wird der Ofen auf 180°Grad vorgeheizt!
Den Blätterteig in eine gefettete Ø23cm-Tarteform legen und etwas andrücken.
Wenn man den doppelten Teig verwendet, kann man das überschüssige, also den Teig, der über dem Rand hängt, abnehmen und am nächsten morgen kleine Blätterteigstangen daraus backen ;).
Dann eine Lage Backpapier über den Teig legen und mit den Hülsenfrüchten beschweren. Das ist nur dafür da, dass der Blätterteig sich nicht zu sehr hebt beim Backen.
Das Ganze 15min mit den Hülsenfrüchten backen und dann noch mal 15min ohne die Hülsenfrüchte und dem Backpapier.

Wenn der Teig fertig ist, kann man ihn zum auskühlen beiseite stellen.
Wenn der Teig zu hoch gegangen ist, dass kein Rand ersichtlich ist, kann man den Boden vorsichtig etwas herunter drücken.

Die Sahne mit dem Zucker und der Prise Salz zum Kochen bringen.
Sobald die Sahne hochkommt, sofort von der Platte ziehen, und die zerlassene Butter mit den Schokostückchen kräftig und sorgfältig mit einem Schneebesen drunter schlagen.
Das Ganze ein paar Minuten abkühlen lassen und dann die Milch noch einmal kräftig unter die Schokomasse schlagen, bis alles schön glatt ist und glänzt.
Die Schokocreme auf den Blätterteig geben und 2-3Std fest werden lassen.

Vor dem Servieren mit Meersalzflocken bestreuen und einem Löffel Vanilleeis servieren! – Göttlich 😉

Das nächste Rezept ist eine klassische Tarte au Chocolate

200gr 70%-Schokolade
200gr Butter
200gr Zucker
5 Eier
1 Esslöffel Mehl

Zuerst wird die Schokolade mit der Butter in einem Topf geschmolzen und verrührt.
Dann nimmt man den Topf vom Herd und gibt den Zucker hinzu.
Alles gut verrühren und dann 1 Ei nach dem anderen hinzugeben und einzeln vermengen.
Zum Schluss kommt das Mehl hinzu. Alles noch mal kurz und kräftig verrühren und ca. 20min bei 190°Grad backen.

Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestreuen und geniessen 😉

Bon Appetit!

Wildreis mit saurem Huhn und Avocado

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Wildreis mit Avocado und saurem HuhnIch bin in Experimentierlaune!
Und da habe ich mal wild etwas zusammengeworfen, und es ward gut;)

Man nehme für 2 Personen
1 Tasse Wildreis
2 Hühnerbrüste
1 Avocado (gibt auf Druck leicht nach)
1 Zucchini/Zucchetti
3-5 Knoblauchzehen
1 Zitrone
300ml Noilly Prat
0,25l Gemüsebrühe
1 handvoll frisches Basilikum
Olivenöl, extra vergine
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Wir fangen mit dem Reis an.
Man nimmt bei Reis allgemein 2 Teile Wasser auf 1 Teil Reis.
Also auf eine Tasse Reis, 2 Tassen Wasser oder Brühe geben
und ca. 20 min köcheln lassen. Die Zucchini waschen, trocknen und
dann in kleine Würfel schneiden.
In einer grossen Pfanne etwas Öl erhitzen. Die Knoblauchzehen kann man samt Schale durch eine Knoblauchpresse in das Öl geben, so spart man sich das fummlige Schälen ;). Die Zucchinistückchen ebenfalls anbraten, bis sie Farbe bekommen.
Die Hühnerbrüste müssen gut gewaschen und abgetrocknet werden.
Auf einem Brett das Fett und die Sehnen vom Fleisch entfernen, in mundgerechte Stücke schneiden und schon mal salzen (am besten schon vorbereitet stehen haben).

Das Hühnchen kurz mitanbraten, bis es von allen Seiten Farbe bekommen hat,
mit dem Noilly Prat ablöschen und kurz den Alkohol verkochen lassen.
Wenn nötig, weil es evtl. zu trocken brät, etwas Gemüsebrühe hinzugeben.
Während alles leise vor sich hinköchelt, die Avocado in der Mitte durchschneiden
ohne den Kern zu teilen, also einmal mit dem Messer rund herum schneiden.
Der Kern bleibt in einer Hälfte stecken, den man aber mit einem Löffel einfach lösen kann.Mit dem Löffel kann man auch das Fruchtfleisch als Ganzes aus der Schale lösen.
Die Avocado nun in kleine Würfel schneiden, das Basilikum hacken und alles beiseite stellen.

Das Hühnchen mit dem Gemüse kurz prüfen, ob es schon fertig ist und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Wenn das Hühnchen fertig ist, von der Platte nehmen und eine halbe bis ganze Zitrone darüber ausdrücken,
die Avocadostücken und das Basilikum über alles geben und schon kann angerichtet werden.

Bon Appetit

Sauerkrautsuppe

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Sauerkrautsuppe

So, ich bin zurück
und starte gleich wieder mit einer Suppe, weil das Wetter es so will 😉

Und weil es so viel Vitamin C hat, habe ich eine Sauerkrautsuppe für euch
vorbereitet. Bei Bedarf kann man das Fleisch auch einfach weglassen!

Für 4 Personen
500gr Sauerkraut
ca. 4 grosse Karttoffeln
2 rohe Bratwürste
1/4 l Noilly Prat (trockener Wermut)
2-3 Lorbeerblätter
Estragon, frisch oder getrocknet
2 Schalotten
2-3 Knoblauchzehen
1/2 Becher Créme fraiche
1,5l Gemüsebrühe
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
natives Olivenöl, extra vergine

Zu allererst wird das Sauerkraut in ein Nudelsieb gegeben und gut gewaschen.
Die Säure kommt beim Kochen zurück, mehr als genug, also keine Sorge.
Das Sauerkraut kann nun in Ruhe im Sieb abtropfen.
In der Zwischenzeit werden die Schalotten in kleine Würfel geschnitten,
die Kartoffeln geschält und in ca. 1cm grosse Würfel geschnitten.
Etwas Öl in einem grösseren Topf erhitzen und die Zwiebeln anbraten.
Den Knoblauch dazu pressen, dabei müsst ihr die Zehen nicht schälen,
das bleibt automatisch in der Knoblauchpresse hängen ;).
Den Lorbeer gebe ich auch immer schon zum Anbraten hinzu, ebenso
die Kartoffelwürfel. Wenn alles schön heiss ist und man das Gefühl hat,
langsam könnte Flüssigkeit hinzu, mit dem Noilly Prat ablöschen.

Tipp: Die Kartoffeln werden in der Sauerkrautsuppe (vielleicht wegen der Säure?) nicht gewohnt weich, wer also ein wenig bissfeste Kartoffeln nicht mag,
sollte sie in einem kleinen Topf extra kochen und zum Schluss mit in die Suppe geben.

Dann kommt das Sauerkraut und so viel Gemüsebrühe, bis alles gut bedeckt ist.
Das Ganze kocht nun mit ca. 1 Esslöffel Estragon für eine halbe Stunde.
Zwischendurch noch mal rühren und evtl. salzen, wenn nötig.
Zum Schluss kommen nun die Bratwürste, aus denen ich ca. 1cm grosse Bällchen heraus drücke.

Nochmals 10 min. köcheln lassen, mit Salz, Pfeffer und Estragon abschmecken.
Die Créme fraiche könnt ihr nun unterheben oder einen Kleks beim Servieren auf die Suppe geben.

Bon Appetit!

Jahresende 2012

Ich habe euch jetzt lange versprochen eine Weihnachtsessen-Auswahl zu bloggen.
Geschrieben habe ich es auch, aber die richtigen Fotos fehlen mir.
Und nachdem ich jetzt noch so viele technische Probleme hatte,
ist bei den meisten die Menüfolge sicher schon entschieden, daher verabschiede ich mich für dieses Jahr, begebe mich nun selber in die Weihnachtsvorbereitungen und so es denn sein soll, nehme ich das Rezepteschreiben im nächsten Jahr wieder auf.
Wir werden sehen. Meine 5 Leser werden hoffentlich nachsichtig mit mir sein 😉
Ich kann euch aber in vollstem Vertrauen an einen meiner Lieblings-Foodblogs verweisen foolforfood!

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Natascha

Zitronensuppe

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Ich habe mal ein wenig experimentiert und was heraus gekommen ist, ist eine Zitronensuppe!
Herrlich frisch, scharf und lecker.

Für ca. 2 Personen
2 Hühnerbrustfilets (oder rohe Garnelen)
¾ Tasse Langkornreis
1Bio-Zitrone
2-4 Knoblauchzehen (nach Gusto)
Gemüsebrühe
1 Chili
1 Handvoll frischen Koriander
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Olivenöl, extra vergine

Zu aller erst bereiten wir alles vor, d.h. Knoblauch schälen, Chili waschen und entkernen.
Zitrone (unbedingt Bio!) waschen und rund herum mit einem Messer einstechen.
Das Hühnerfleisch waschen, trocken tupfen und klein schneiden und zu guter Letzt,
den Koriander klein hacken.
Jetzt erhitzen wir einen Schuss Olivenöl in einem Topf und pressen den Knoblauch hinzu.
Die, in feine Ringe geschnittene, Chili kurz mit anbraten und den Reis hinzugeben.
Das Ganze ein wenig Hitze ziehen lassen und mit 1/2l Wasser aufgiessen.
(Ihr könnt das Wasser mit dem Wasserkocher vorkochen).
Mit Gemüsebrühe und Salz würzen und die eingestochene Zitrone in den Topf geben. Zugedeckt mindestens 10 Minuten köcheln lassen.
Sobald die Zitrone etwas weich gekocht ist, kann man sie mit einem Kochlöffel etwas quetschen, so kann der Saft entweichen.
Dann kann man das Hühnerfleisch oder die Garnelen zu der Suppe geben, abschmecken und mit dem Koriander angerichtet servieren.

Tipp: Man kann die Suppe natürlich mit Ingwer und Zitronengras noch aufpeppen!

Vorsicht: die Suppe sollte immer wieder abgeschmeckt werden, da die Zitrone einen
Etwas bitteren Geschmack abgeben kann, wenn man sie zulange mit kocht.

Bon Appetit!

Moqueca Camarao

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Nach all den Fleisch-Gerichten
kommt nun wieder mal etwas mit Meeresfrüchten, genauer Gambas. Dieses brasilianische Gericht ist leicht zuzubereiten und bringt ein wenig Sommer und Exotic in das Herbstliche.

Für 4-6 Personen
1 kg rohe Garnelen (küchenfertig)
Saft von 6 Limetten
6-8 Knoblauchzehen, grob gehackt
2 TL Meersalz
Olivenöl, extra vergine
1 Zwiebel, in Halbringe geschnitten
2 Tomaten, in Scheiben geschnitten
½ Bund Koriander, klein geschnitten
1 Chili, entkernt und in feinr Ringe geschnitten
1 Dose Kokosmilch (400 ml)
2 EL Palmöl
frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

Bevor ich mit den Arbeitsschritten beginne, eine kleine Warnung:
Ihr müsst zügig arbeiten, denn der Limettensaft lässt die Garnelen bereits
garen und wenn sie dann noch länger in die Pfanne kommen, werden sie schnell zu Gummi. Von daher alles im Vorfeld schneiden und bereitstellen.

Den Knoblauch mit dem Salz in einem Mörser zerstoßen und beiseitestellen.
Dann die Garnelen mit dem Limettensaft mischen und mit dem Knoblauchsalz vermengen und 10 Minuten ziehen lassen.
Die Garnelen über einem Sieb abtropfen lassen und in etwas Öl kurz anbraten.
Dann gleich die Zwiebel, die Chili und die Tomaten dazugeben.
Den gehackten Koriander hinzu geben, dann die Kokosmilch und das Palmöl.
Kurz köcheln lassen und dann gleich vom Feuer nehmen und noch mal abschmecken.

Dazu passt Reis oder auch ein leckeres frisches Brot.

Tipp: Bunte Paprika in Streifen hineinschneiden und kurz mitkochen 😉

Bon Appetit!

Rinderfilet mit Schinkenmantel

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Da ich am Mittwoch nicht gekocht habe, habe ich gestern etwas besonderes zubereitet.
Ein Rinderfilet im Schinkenmantel und Kräutern an Rotweinsosse mit Steinpilzen.
Demnächst kommt auch mal wieder etwas vegetarisches oder Fisch 😉

Für 4 Personen
800gr gutes Rinderfilet
400 gr Babykartoffeln
1 gute Handvoll getrocknete Steinpilze
180ml trockener Rotwein (den ihr auch trinken würdet)
10 Scheiben Parmaschinken
4 Knoblauchzehen
Rosamrin
Thymian
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
ein Schuss Olivenöl, extra vergine

Mindestens 1 Stunde vor dem eigentlichen Kochen, die Babykartoffeln
mit Schale vorkochen und beiseite stellen.

Die Steinpilze in einer Schüssel mit kochendem Wasser übergiessen,
bis alle bedeckt sind. Mindestens 15 Minuten ziehen lassen.
Den Knoblauch schälen und ungefähr eine Handvoll der Kräuter fein hacken.
Dazu einfach die Rosmarinnadeln und die Blättchen beim Thymian abzupfen.
Den Backofen mit einer Fettpfanne oder einem Bräter auf 230° Grad vorheizen.
Jetzt wird das Rinderfilet gewaschen und gründlich mit Küchenpapier trocknen.
Alles was an Sehnen oder Fett noch an dem Fleisch ist,
mit einem scharfen Messer entfernen.
Jetzt alles rundherum gut salzen, pfeffern und gleichmässig in den Kräutern wälzen.

Auf einem Stück Backpapier 3 Fäden so auslegen, dass man später
das Fleisch damit binden kann.
Darüber wird der Schinken so ausgelegt, dass die Scheiben sich etwas
überlappen und keine Löcher entstehen.
Dann das Rinderfiletdarauf legen und den Schinken darum legen und zusammen binden. Etwas ÖL in den Bräter geben und das Filet in den Ofen geben.
Nach 20 Minuten das Fleisch heraus nehmen und auf einem Brett 5 Minuten ruhen lassen.
In einer Pfanne etwas Öl heiss machen, den Knoblauch hinein pressen
und die Steinpilze ausgedrückt hinzu geben. Alles scharf anbraten und mit dem zurückgebliebenem Pilzwasser die Bratrückstände aus dem heissen Bräter lösen und zu der Pilzmischung geben.
Das Fleisch kommt für weitere 20 Minuten in den Ofen und der
ausgetretene Sud auf dem Brett kommt zu der Sosse.
Alles kurz einköcheln lassen und den Rotwein hinzugeben und weiter köcheln.
In einer Grillpfanne etwas Öl und Rosmarin heiss werden lassen und die
Babykartoffeln anrösten.
In die Rotweinsosse einen Esslöffel Butter unterrühren und abschmecken.

Das Fleisch sollte, nachdem es aus dem Ofen kommt 5 Minuten ruhen, bevor man es anschneidet.
Evtl. ein paar Spritzer frischen Zitronensaft drüber geben 😉

Dazu passt ein frischer grüner Salat.

Bon Appetit!