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Letzte Woche habe ich auf Facebook gefragt, was ich als nächstes kochen soll…
Eindeutig wurde für das bechwipste Dessert gestimmt, ich weiss…aber
da ich z.Z. selber nix beschwispstes essen oder trinken soll, verschiebe ich es nur ein wenig
und präsentiere erst einmal den 2.Platz!
Rucolapesto!

Es ist ganz einfach, für ein grosses Glas Pesto nehmt ihr:

ca. 200gr. Rucola
3-4 Knoblauchzehen
ca. 50gr. Pinienkerne
Parmesan, frisch gerieben
ca. 1/4l fruchtiges Olivenöl, extra vergine
und eine Prise Meersalz

Der Rucola wird gewaschen und mit Haushaltspapier trocken getupft.
Dann werden die Knoblauchzehen geschält, der Parmesan gerieben, so dass mindestens 2-3 händevoll da sind,
und die Pinienkerne grob in einem Mörser zertossen.
Ich zerkleiner meistens erst den Rucola mit einem Pürierstab,
aber man kann auch alles auf einmal in einen hohen Behälter geben, wenn man einen guten Pürierstab hat.
Dann kommen die Knoblauchzehen hinzu und etwas Öl. Das püriere ich weiter und gebe dann
nach und nach alles hinzu, immer wieder Öl nachgiessen.
Es soll nicht zu flüssig werden, aber auch nicht zu sehr wie eine Paste werden.

Rucola ist in unterschiedlichen Jahreszeiten und nach Anbaugebiet verschieden bitter.
Sollte eure Pesto am Ende zu bitter sein, dann streckt die Masse mit weiterer Zugabe von Parmesan, Öl und Pinienkernen.
Ausserdem muss man bedenken, dass alles, was mit einem Pürierstab zerkleinert wird, zuerst recht bitter schmecken kann, wenn man es ein paar Stunden ziehen lässt, vergeht der “Motorgeschmack” des Pürierstabes. Daher lohnt es sich, das Pesto einen Tag vor Verzehr zuzubereiten.
Nun alles in ein Einmachglas geben, soviel Öl oben auf giessen, bis eine dünne Ölschicht auf allem liegt.
Pesto lässt sich lange lagern, bis zu 6 Monate im Kühlschrank, solange man dafür sorgt, dass immer eine dünne Schicht Öl zu oberst liegt.

Bon Appetit!

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