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Das erste Rezept meiner Schwester aus der Kategorie Marmeladen & Chutneys!

Auf los geht´s los!
Mein erstes Rezept für euch ist mein sehr beliebtes Stachelbeer-Chutney.
Die Stachelbeer-Saison läuft noch etwa 2-3 Wochen. Also haltet euch ran.

Für 5 Gläser braucht ihr:
750 gr. Stachelbeeren (gerne auch noch grün und nicht die kleinsten nehmen, sonst hat man soviel zu putzen)
1 Gemüsezwiebel (etwa 300 g)
2 Knoblauchzehen
3-5 cm frische Ingwerknolle (nach Gusto)
2 EL Öl, gutes Olivenöl oder Rapsöl
Thymian, mindestens 3 Stängel (mehr ist mehr)
Majoran, mindestens 3 Stängel (mehr ist viel mehr)
300 g Zucker
250 ml milden Weißweinessig oder weißen Balsamico
½ TL Senfkörner
½ TL Salz Zubereitung

Die Stachelbeeren abspülen und putzen, also Stachel und Stielansatz entfernen, dann die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.
Beides zur Seite stellen.
Den Knoblauch abziehen und den Ingwer schälen. Beides sehr fein würfeln und mit dem Öl in einem großen Topf kurz andünsten.
Die Zwiebelwürfel dazugeben und bei mittlerer Hitze etwa 4–6 Minuten dünsten, gelegentlich umrühren.
Die Kräuter abspülen, trocken schütteln, die Blätter abzupfen und hacken.
Den Zucker zu den Zwiebelwürfeln in den Topf geben und erhitzen, bis er anfängt sich aufzulösen.
Vorsicht, das wird schnell Karamell!
Den Essig und die Stachelbeeren dazugeben und alles unter Rühren aufkochen lassen.
Mit Kräutern, Senfkörnern und Salz würzen.
Das Chutney bei kleiner bis mittlerer Hitze ohne Deckel etwa 30 Minuten einkochen lassen. Dabei gelegentlich umrühren.
Wem die Stachelbeeren am Ende noch zu groß sind und das Chutney, so wie ich, lieber etwas feiner mag,
kann am Ende zum Pürierstab greifen und alles etwas durchpürieren.
Chutney mit Salz abschmecken und in Gläser füllen.
Sofort fest verschließen und 5 Minuten auf den Kopf stellen.
Abkühlen lassen, beschriften und verschenken!

Viel Spaß damit!
Für die Haltbarkeit:
1. Die Gläser müssen vorher sehr gut und sehr heiss gespült werden. Spülmaschine wäre ideal.
2. Das Chutney sollte sehr heiss abgefüllt werden.
3. Je weniger Sauerstoff in die Einmachgläser gelangt, desto länger die Haltbarkeit.
Also die Gläser so voll wie möglich machen.

Bon Appetit!

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